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1985 |
Michael Strenge schreibt The Dreamer und The Trial wird gegründet, um ein Haar heißt die angedachte Band The Knife.
Die Trilogie Statements & Unanswered Questions, Book of Brilliant Things und Opus 3 wird angefangen, viele neue Ideen entstehen in der Sybelstraße.
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| 1986 |
Ein Kunstkonzept entsteht, Johannes Kramarz zeigt in Hannover die Geheimnisse des Barrés, zusammen mit Marc Michael Kramarz Überlegungen zu einem Song zur 750 Jahres Feier von Berlin.
Des nachts Krach mit akustischer Gitarre im Lietzensee Park.
Während eines Brighton-Aufenthaltes wird der Auftritt in Berlin bedauerlicherweise abgesagt.
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| 1987 |
Turbulentes Jahr, erste Tapeaufnahme, Corinna Borngräber lehrt das Flageolet, zusammen mit Michael Strenge wird das fiktive Konzeptalbum Statements & Unanswered Questions beendet.
Franz Kafka, Stephen King und Woody Allen zeigen uns den Sinn des Lebens.
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| 1988 |
Großes Schicksalsjahr, Timur Liebscher ist der erste echte Klang- und Krachkünstler, mehrere wilde Tapes werden zwischen Januar und Februar in Berlin-Westend aufgenommen und z.T. live präsentiert.
Die musikalisch intensivste Phase von The Trial feiert ihre Inkarnation, Frühwerke wie Gift und Lavenderblue Dream entstehen.
Umzug nach St. Blasien, dort Aufnahmen diverser Tapes mit befreundeten Musikerinnen und Musikern.
Timur gründet in Berlin zusammen mit Chris Rennier Shade Of Shambles
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1989 |
Neue feste Bandbesetzung im Kolleg St. Blasien, von Anfang an dabei: Thomas Warlo, kurze Zeit darauf stößt Pfeuti dazu, mehrere Tapes werden aufgenommen.
Carola die Rote Zora sitzt eine Zeit lang am Baßsynth und ist bei Aufnahmen dabei.
Rio Baader (mit dem gemeinsam noch die Metalband Flying Puke existiert) reagiert seine Alien Sex Fiend Begeisterung ab und leidet mit beim Gruftrock.
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| 1990 |
Drei großartige Livekonzerte prägen dieses Jahr, nach dem ersten kommt es zur Flutkatastrophe in St. Blasien, das zweite ist das letzte gemeinsame mit Rio Baader, das dritte ist musikalisch ein fulminant brachialer Höhepunkt einer »Gruftrock« Band (Fremdbezeichnung).
Emotionale Wirren der Beteiligten erhöhen den Authentizitätsfaktor.
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1991 |
Erste ernsthafte Depression in der Geschichte von The Trial, die Stadt Freiburg bietet einfach keine guten und seriösen Musiker für alternative Musik – eine schwere Zeit.
Bernd Möhrle wird Keyboarder und zweiter Kopf der Band.
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| 1992 |
The Trial erlebt eine Renaissance des abgrundtiefen Schaffens.
Im Herbst kommt es zum ersten Freiburger Konzert, welches einige Leute ernsthaft verstört, da es auf einer Hochzeitsfeier live dargeboten wird.
Bernd Möhrle stürzt gleichzeitig ab, so entsteht eine unbehaglich bedrohliche Synergie.
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| 1993 |
Das Jahr ist äußerst konzertfreudig, es gibt live keine Gnade mehr, wozu Fassade?
Womöglich erreicht die Gruppe um diese Zeit herum ihren höchsten Bekanntheitsgrad.
Kurz vor dem ersten offiziellen Studiogang verläßt der Schlagzeuger Andreas Schwab leider die Band, Rainer Lamprecht von den damals in Freiburg recht bekannten Cubic³spielt erwatzweise drei Stücke der Existence ein.
Karin Jehle und Jens Jörg Mörs komplettieren das neue Team, doch die zwischenmenschlichen Risse, die seit 91 die Komponisten entzweien, führen zur endgültigen Trennung, The Trial wird in New Trial umbenannt und neu gegründet, die Restbesetzung macht als Bird Machine noch eine Weile weiter und löst sich dann auf.
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1994 |
Der große Neuanfang nach der 'Lennon-McCartney' Phase, wie 91 bis 93 von Außenstehenden tituliert wurde.
Nach einem äußerst kurzen Gastspiel bei den Sinking Sophies, kommt es zur Bekanntschaft mit Alois Thoma, der nach seinem Einstieg 94 bis 95 (und 99) die Gruppe prägt wie kein anderer – im Guten wie im Schlechten.
Aus einer anderweitigen gemeinsamen Gothic Band La Nuit wechselt Sven Kerzenmacher als Bassist zu New Trial.
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| 1995 |
Äußerst aktives Jahr mit diversen hochbeachteten Auftritten, u.a. im Jazzhaus Freiburg, die womöglich damals ihrer Zeit etwas zu voraus waren – während Crossover in den Medien abgefeiert wurde, prägte die Band eine Legierung aus Wave, Metal, Techno und Jazz, wie sie ein paar Jahre später äußerst (und fast schon unangenehm) modisch wurde.
Die psychischen Spannungen und unterschiedlichen Belastbarkeiten führen zum bis heute bedauerlichsten Auseinanderfallen der Formation, nachdem Alois die Gruppe verläßt.
Er gründet später Rose Hypnos, und nach und nach bis 1999 wandert die 95er Besetzung in diese Band ab, die sich jedoch auch wieder nicht halten kann und 2002 in der Form aufhört zu existieren.
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| 1996 |
Das Aussteigen von Alois lähmt die Gruppe, Tobias Seiter, der Schlagzeuger, wird bis Ende des Jahres verpflichtet, weil ein Vertrag mit dem Cräsh in Freiburg besteht, muß danach die Band jedoch verlassen.
Von der schon erwähnten vormaligen gemeinsamen Gothic Band La Nuit kommt Mokko$ Vassallo als neuer Gitarrist.
Pfeuti fängt (Gott sei Dank) nach langer Abwesenheit wieder an, mitzuwirken.
Es kommt gegen Ende des Jahres zu einem sagenhaften Konzert im Cräsh, zwei Schlagzeugsets knüppeln die ansonsten extrem DAT-hörigen Pseudogrufties zusammen.
Aber die Lust am Spielen ist uns allen vergangen …
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1997 |
… und kommt auch nicht so schnell wieder.
Dennoch finden in Offenburg und Berlin einige großartige Konzerte statt, die jedoch mit einer fast schon kalten Perfektion abgespult werden.
In Berlin spielt New Trial als Backing Band für Timur, der mittlerweilen Abraxas gegründet hatte, der Auftritt markiert jedoch auch den Endpunkt von Timurs Musikerleben mit Abraxas.
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| 1998 |
Das Jahr des Stillstands ist gekommen.
Mokko$ kümmert sich verstärkt um seine eigentliche Band Arbre Noir, die zu dem Zeitpunkt anfängt, bekannter zu werden.
Sven beendet sein Bassistendasein und trennt sich von der Gruppe.
Nur Pfeuti denkt am Telefon noch an alte Zeiten.
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| 1999 |
Es kommt zu einer Zusammenarbeit mit Alois und Tobias und ihrer Band Rose Hypnos, die eine CD aufgenommen und produziert bekommt.
Das bis dahin wohl intensivste und schönste Konzert findet statt: Union/Konträr, ein Akustik-Set mit Mitgliedern aus alten Zeiten, unter ihnen Karin, Bernd, Sven und Alois – ein Abend, der ungewöhnlich harmonisch verläuft.
Mit Alois kommt es zur Aufnahme des sehr emotionalen Albums Nacht der Illusion.
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2000 |
»Jetzt-erst-recht« …
Mokko$ und Pfeuti sind einsatzbereit, und auch Karin bleibt uns nach dem Unionskonzert vorerst erhalten.
Die Aufnahmen zum Ausnahme Werk Dolunay fangen Ende des Jahres an.
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| 2001 |
Das erste Stück der Dolunay, 1668, kommt als Auskopplung in einer leicht variierten Form auf den ersten dssg Sampler.
Das gesamte Jahr wird kontinuierlich aufgenommen.
Karin wird in dieser Zeit schwanger, geplant ist, trotz Kind in familiärer Atmosphäre weiter gemeinsam Musik zu machen, doch gegen Ende des Jahres zeigt sich, daß das nicht klappen wird.
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| 2002 |
Karin arbeitet noch weiter bis zur Fertigstellung des Dolunay Albums und hört dann mit der Musik vorerst auf.
Mokko$ zieht sich immer weiter in sein eigenes Projekt Arbre Noir zurück und läßt völlig offen, wie seine zukünftige Mitarbeit aussehen wird.
Diverse neue Stücke entstehen, vor allem wird die Geisterfahrer EP mit befreundeten Musikprojekten angegangen.
Musikalischer Höhepunkt ist Tinsmith & Crossbow, welches auf den dssg Sampler 2 kommen soll.
Alles in Allem ist New Trial wieder aktiver denn je, besonders gestützt auf die Eskapaden der beiden Altbandmitglieder αlabay und Pfeuti – wir werden sehen, was uns das Jahr 2003 bringen wird …
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2003 |
Tinsmith & Crossbow kommt als neuer Beitrag auf den dssg Sampler 2.
Die Aufnahmen zum Statements & Unanswered Questions Album sind angegangen.
Mokko$ verläßt in gegenseitigem Einvernehmen die Band, um sich vollends seiner eigenen Musik zuzuwenden.
New Trial wird wieder zurück umbenannt in The Trial – 5 Jahre falscher Name hören endlich auf.
Die Collapse Series werden mit der Geisterfahrer EP angefangen.
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| 2004 |
Die Geisterfahrer EP wurde vollendet.
Statements & Unanswered Questions wird voraussichtlich dieses Jahr veröffentlicht.
Nach acht Jahren sind die Aufnahmen zum Lucifer Lux Album doch noch gestartet worden.
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| 2005 |
Wir arbeiten am Lucifer Lux Album.
Das SUQ Album konnte noch nicht veröffentlicht werden, weil das Mastern länger geht, als erwartet, so ist das auch eine Aufgabe für 2005/2006.
Die Band feiert 20 jähriges Bestehen!
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2006 |
Zwei Alben werden endlich fertig aufgenommen und gemischt: SUQ und Lucifer Lux – beides Doppelalben. Das erste komplett türkische Album ist angefangen: Tuz Katedrali. Ein Werk mit völlig neuen Liedern, nur ein einziges basiert auf einem alten Track von 1996.
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| 2007 |
Das war das Jahr der Aufnahmen. Tuz Katedrali wird nun das erste volltürkisch besungene Werk. Die erste Aufnahme hierzu fand am 24.12.2005 statt. Es ist das erste Album, auf dem mik@ richtig mitplant und mitarbeitet. Die Idee war sogar ursprünglich von ihm. Neben Pfeuti spielen diesmal auch Rodrigo Stange und Edgar van Amber als Gäste Schlagzeug. Und auch αlabay greift nach langer Zeit mal wieder zu den Stöcken bzw. Besen, um selber ebenfalls live zu trommeln.
Ganz nebenbei entsteht auch noch Mimarlar … ein sehr elektronisches Industrial- und Experimental-Album. Die Hauptideen hierauf gehen auf Aufnahmen von Pfeuti, die er 1997 gemacht hatte, zurück. Lange Zeit waren die DAT Bänder verschollen, dann tauchten sie hinter einem Schrank wieder auf.
Und was noch? αlabay trat in diesem Jahr als Bassist zwei weiteren Bands bei: Van Amber, die z.T. an die alten Tage von The Trial erinnern und punkigen Beat spielen und Hills of Cydonia, die dem Progressive Rock zugeneigt sind.
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| 2008 |
Gleich in den ersten zwei Wochen entsteht das Theatermusik-Werk Feuerblume. Kurz vor Weihnachten 2007 gestartet, wurden die Aufnahmen, Mixe und zwei live Musikuntermalungen des Theaterstücks in der KFH Freiburg in nur zwei Wochen absolviert.
Mit Üç küp leistet The Trial nach längerem wieder einen Beitrag für einen Sampler: Freiburg Tapes Volume 4. Nach runden 9 Jahren tritt die Band für 15 Minuten im Freiburger Jazzhaus auf und spielt drei Stücke vom Tuz Katedrali Album: Kuzguncuk, Üç küp und Küçük bir hayat.
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2009 |
Oh was ein anstrengendes Jahr! Aber keines der Untätigkeit … das Tuz Katedrali Album wurde nun endlich fertiggestellt. Insbesondere Hörer aus der Türkei waren sehr angenehm überrascht, was uns sehr freut.
Es gibt auch zwei neue Aufnahmen, Koş! (ein Electro/Industrial-Marsch) und Teneke & Tatarok (ein türkisches Remake des Mehter-Marsches Tinsmith & Crossbow).
Überhaupt Märsche – αlabay glänzt mit Abwesenheit und muß sich wohl oder übel intensiv mit Märschen und Appellen auseinandersetzen, er wird es sicherlich (und hoffentlich) künstlerisch umzusetzen wissen. Ansonsten hat mik@ vier Kompositionen am Start – das nächste Album soll unter seiner Regie stehen. Pfeuti ist beruflich viel unterwegs und steht moralisch unserem Bandleader zur Seite. Lady Ophreusis kuriert sich und ihre mitgenommene Seele aus.
The Trial ist also intensiv im »Proceß« begriffen!
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| 2010 |
Wie bitte? 2010 ist schon vorbei? Das war wohl das kürzeste Jahr in der Bandgeschichte. Aber ob es auch kurzweilig war? Viel passiert ist diesmal nicht. Ein/das neue Werk wurde still angegangen, ja. Da The Trial nicht allzu viel Liveaktivitäten hervorbringen kann, gründete αlabay im September mit einem Musikerkollegen im Südwesten eine neue Band: unlustig! Und kurz nach dieser Gründung gab es dann doch noch eine The Trial-Probe- und Livesession in Köln. |
| 2011 |
Man könnte den Einleitungssatz von vorigem Jahr geradezu guttenbergen. Das neu angegangene Werk heißt mittlerweile Hürriyet – knapp die Hälfte des Jahres wurde darin investiert, danach war eine Pause angesagt. Und die Zeit vergeht … |
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